Die gesundheitliche Beeinträchtigung von Hunden und Katzen durch Wurmbefall wird vielfach unterschätzt. Wie stark Organismus und Immunsystem beansprucht werden, zeigt zum Beispiel, dass es bei einem Spulwurmbefall nicht selten zu einer Veränderung im Blutbild kommt.

Je nach Alter, Haltungsform, Ernährung und Nutzung Ihres Tieres ist sein Risiko, sich mit Würmern anzustecken, unterschiedlich hoch. Ermitteln Sie hier das individuelle Risiko Ihres Tieres und lesen Sie Ihre persönliche Entwurmungsempfehlung.

Wohnungskatzen haben ein relativ geringes Risiko, sich mit Würmern anzustecken, aber: Auch Wohnungskatzen können Würmer haben und für den Menschen ansteckende Wurmeier ausscheiden.

Stecken sich Menschen mit dem Fuchsbandwurm an, befällt dieser nicht den Darm, sondern bildet in lebenswichtigen Organen wie der Leber gefährliche Zysten. Es kommt zur alveolären Echinococcose, einer lebensbedrohlichen Erkrankung.