Kotuntersuchung statt Entwurmung?

Grundsätzlich können zur Bekämpfung von Würmern bei Hund und Katze anstelle sachgerechter Entwurmungen auch Kotuntersuchungen vorgenommen werden. Ziel ist es, auf diesem Weg festzustellen, ob ein Tier Würmer hat. Finden sich Hinweise auf einen Wurmbefall, wird das Tier behandelt. Finden sich keine, kann an dieser Stelle auf eine Entwurmung verzichtet werden.

Sachgerecht ist diese Methode allerdings nur, wenn für die Kotuntersuchung über drei aufeinander folgende Tage mindestens jeweils 4 Gramm Kot aufgesammelt werden. Alle drei Proben werden dann als „3-Tages-Sammelprobe“ in der Tierarztpraxis untersucht. Wichtig ist ausserdem, dass die Kotuntersuchungen regelmässig, d.h. genau so oft wie empfohlene Entwurmungen durchgeführt werden. Unter diesen Vorraussetzungen ist die Untersuchung von Kotproben eine gute Alternative zur Entwurmung.

Zwischen der Ansteckung und dem Ausscheiden von Wurmeiern liegt jedoch eine mehr oder weniger lange Entwicklungszeit der Würmer. In dieser Zeit sind noch keine Eier im Kot zu finden, obwohl das Tier bereits mit Würmern infiziert ist. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tier nach einer unauffälligen Kotuntersuchung kurz darauf bereits Wurmeier ausscheidet.

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Archiv

Giardia intestinalis kommt bei einer Vielzahl von Wirbeltieren vor und ist bei Jungtieren unter einem Jahr der häufigste Erreger von Endoparasitosen. ESCCAP hat die Hinweise zur Diagnostik, Therapie und Prävention von Giardien innerhalb der Empfehlung Nr. 6 („Bekämpfung von intestinalen Protozoen bei Hunden und Katzen“) überarbeitet. Download-Link

Leishmania-Infektionen können bei Hunden (und z.T. bei Katzen) zu chronischen, schweren Erkrankungen führen, die unbehandelt tödlich verlaufen. Strassenhunde, streunende Katzen oder Tiere aus Tierheimen in Feriengebieten mit nach Hause zu bringen oder von Tierschutzorganisationen, die sie in die Schweiz importieren, zu übernehmen, ist sehr riskant. Download

19./20.10.2016
ESCCAP is to host a scientific conference to discuss and examine current issues in emerging vector-borne diseases.
ESCCAP VBD 2016 will be held on 19–20 October in Granada, Spain.

Leishmaniose, Babesiose, Herzwürmer und Co: Worauf muss getestet werden? Was sagen die Tests aus? Viele Organisationen vermitteln Hunde aus südlichen Ländern wie Griechenland, Portugal, Spanien oder der Türkei in die Schweiz. Manche Urlauber entschliessen sich aber auch, einen streunenden oder einen zugelaufenen oder gekauften Hund, den sie vor Ort in ihr Herz geschlossen haben, aus … Continue reading Neu: Checkliste für Hunde aus dem Ausland

Das Buch umfasst alle Krankheiten der Katze, von der Ätiologie bis zur Prognose. Es ist schnelle Entscheidungshilfe, Lehrbuch und Nachschlagewerk in einem. Das renommierte Autorenteam hat sämtliche Kapitel auf den neuesten Stand gebracht, inklusive modernster Diagnostikmethoden und Erfolg versprechender Therapiekonzepte. Die Neuauflage ist dank verbesserter Gliederung noch übersichtlicher geworden. Zu diesem Buch haben mit PD … Continue reading Neu erschienen: Lehrbuch Krankheiten der Katze

8./9.10.2014
ESCCAP is pleased to announce that it will be holding an Echinococcus meeting at the Lithuanian Academy of Sciences (LAS) in Vilnius.

16. – 19.7.2014
Gemeinsamer Kongress der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie DGP, der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Gesundheit DTG und der Schweizer Gesellschaft für Tropenmedizin und Parasitologie SGTP.

In Bezug auf den in der Aargauer Zeitung und andernorts erwähnten Parasitologie-Test „Wurm-Check“ halten wir Folgendes fest, auch nach ersten zusätzlichen Informationen, welche wir von der Firma per E-Mail erhalten haben.

Toxocara-Kongress
26.09.2012



Medizinische, biologische und veterinärmedizinische Aspekte von Toxocara und Toxocarosis u.a. mit Prof. Dr. Peter Deplazes 3. – 5.10.12, Budapest

Zecken überwintern in Form von Eiern, Larven und Nymphen in oberen Erdschichten oder unter dichtem Laub. In ihre *Winterruhe* begeben sich diese Zeckenstadien, wenn die Aussentemperatur auf unter 6-8 Co sinkt.

Hartnäckige oder immer wiederkehrende Durchfälle bei Hunden und Katzen können von bestimmten einzelligen Parasiten, den Giardien verursacht werden.

Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Hunden und Katzen durch einen Wurmbefall werden vielfach unterschätzt. Wie stark Organismus und Immunsystem beansprucht werden, zeigt zum Beispiel die Tatsache, dass es bei einem Spulwurmbefall nicht selten zu einer Veränderung im Blutbild kommt.

Das Besondere an Bandwürmern ist, dass sich Hunde und Katzen damit nicht anstecken, indem sie Wurmeier, die andere Tiere mit dem Kot ausscheiden, aufnehmen, sondern eine Übertragung über so genannte „Zwischenwirte“ stattfindet.

Manche Tierhalter haben die Sorge, dass bei häufiger Nutzung von Wurmkuren die Wirkstoffe mit der Zeit ihren Effekt verlieren und irgendwann nicht mehr helfen (Resistenz). Diese Sorge ist verständlich, aber bisher unbegründet.

Es gibt derzeit noch keine Impfungen für Hunde und Katzen, die einen Zeckenbefall verhindern oder dazu führen, dass Zecken auf dem Tier abgetötet werden. Einen Impfstoff gibt es lediglich für eine von Zecken auf Hunde übertragbare Erkrankung, die Borreliose.

Die Vorstellung, dass sich das eigene Tier bei Spaziergängen oder Streifzügen im Freien am Kot anderer Tiere mit Würmern ansteckt, ist ärgerlich und unappetitlich. Zumal unsichtbare Wurmeier in dem Kot nicht nur für andere Tiere, sondern auch für den Menschen ansteckend sein können.

Kurz, knapp und leicht verständlich gibt ESCCAP Schweizer Hundehaltern, die mit ihrem Hund ins Ausland reisen möchten, folgende Tipps zum Schutz des Vierbeiners vor Leishmaniose und Herzwürmern.

Die gesundheitliche Beeinträchtigung von Hunden und Katzen durch Wurmbefall wird vielfach unterschätzt. Wie stark Organismus und Immunsystem beansprucht werden, zeigt zum Beispiel, dass es bei einem Spulwurmbefall nicht selten zu einer Veränderung im Blutbild kommt.

Für bestimmte Hunde und Katzen empfiehlt ESCCAP eine monatliche Entwurmung. Immer wieder fragen Tierhalter/innen bei ESCCAP an, worauf sich diese Empfehlung stützt. Hierzu folgende Hintergründe:

Wenn Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze eine Wurmkur geben, wirkt diese rund 24 Stunden lang. In dieser Zeit werden die Würmer und deren Entwicklungsstadien, die sich im Darm des Tieres befinden, abgetötet.

Für einige Hunde und Katzen empfiehlt ESCCAP einen Floh- und Zeckenschutz auch in den Herbst- und Wintermonaten. Denn Flöhe finden in beheizten Räumen optimale Bedingungen und haben damit unabhängig vom Klima das ganze Jahr über Saison.

Kratzt sich ein Tier regelmässig, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Flöhe hat, recht hoch. Nicht immer lassen sich die Flöhe mit dem blossen Auge auf dem Tier erkennen.

Entdecken Sie eine Zecke auf Ihrem Tier, so sollten Sie diese umgehend entfernen, um eine mögliche Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Zur Entfernung der Zecke sollten Sie geeignete Instrumente wie z. B. Zeckenzangen verwenden.

Je nach Alter, Haltungsform, Ernährung und Nutzung Ihres Tieres ist sein Risiko, sich mit Würmern anzustecken, unterschiedlich hoch. Ermitteln Sie hier das individuelle Risiko Ihres Tieres und lesen Sie Ihre persönliche Entwurmungsempfehlung.

In diesen Wochen werden die so genannten Maikätzchen geboren und schon bald in ein neues Zuhause abgegeben. Da sich Katzenwelpen bereits über die Muttermilch massiv mit Spulwürmern anstecken können, ist es wichtig, sie von Anfang an sachgerecht gegen Würmer zu behandeln.

Werden Hunde und Katzen während der Ferienzeit in einer Tierpension oder bei einem Tiersitter gemeinsam mit anderen Hunden und Katzen untergebracht, so sollten die Entwurmungen vor und nach dieser Zeit gezielt eingeplant werden.

Giardien sind winzige, einzellige Parasiten, die im Dünndarm sitzen. Betroffene Hunde und Katzen scheiden ansteckende Stadien mit dem Kot aus, so dass Giardien über die Umwelt, verunreinigtes Wasser oder den direkten Kotakt mit (dem Kot von) Artgenossen übertragen werden können.

Wohnungskatzen haben ein relativ geringes Risiko, sich mit Würmern anzustecken, aber: Auch Wohnungskatzen können Würmer haben und für den Menschen ansteckende Wurmeier ausscheiden.

Was tun, wenn Hund oder Katze gern Kot anderer Tiere fressen? Stecken sie sich dann mit Würmern an? Dazu folgende Informationen: Fressen Hund oder Katze den Kot ihrer Artgenossen, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich darüber mit Würmern anstecken, enorm hoch.

Grundsätzlich können zur Bekämpfung von Würmern bei Hund und Katze anstelle sachgerechter Entwurmungen auch Kotuntersuchungen vorgenommen werden. Ziel ist es, auf diesem Weg festzustellen, ob ein Tier Würmer hat.

Über 20 % aller Hunde tragen in ihrem Fell unsichtbare Spulwurmeier, an denen sich auch der Mensch anstecken kann. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie, die kürzlich in der internationalen Fachpresse veröffentlicht wurde.

Stecken sich Menschen mit dem Fuchsbandwurm an, befällt dieser nicht den Darm, sondern bildet in lebenswichtigen Organen wie der Leber gefährliche Zysten. Es kommt zur alveolären Echinococcose, einer lebensbedrohlichen Erkrankung.

Das Zusammenleben mit Hunden und Katzen – zumal, wenn sie fachgerecht entwurmt und gegen Ektoparasiten wie Flöhe behandelt sind – stellt für den Menschen kein grosses Risiko dar. Im Gegenteil: Es bereichert sein Leben enorm! Doch ins Bett gehören Hund und Katze dennoch nicht.

Frisst ein Tier rohes Fleisch, Innereien oder Schlachtabfälle, die nicht entsprechend erhitzt oder eingefroren wurden, besteht die Gefahr, dass es sich mit Wurmstadien ansteckt, die im Fleisch verborgen sind.

Neu: Factsheet Giardia duodenalis

Giardia intestinalis kommt bei einer Vielzahl von Wirbeltieren vor und ist bei Jungtieren unter einem Jahr der häufigste Erreger von Endoparasitosen. ESCCAP hat die Hinweise zur Diagnostik, Therapie und Prävention von Giardien innerhalb der Empfehlung Nr. 6 („Bekämpfung von intestinalen Protozoen bei Hunden und Katzen“) überarbeitet.

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Neu: Positionspapier zur Leishmaniose

Leishmania-Infektionen können bei Hunden (und z.T. bei Katzen) zu chronischen, schweren Erkrankungen führen, die unbehandelt tödlich verlaufen. Strassenhunde, streunende Katzen oder Tiere aus Tierheimen in Feriengebieten mit nach Hause zu bringen oder von Tierschutzorganisationen, die sie in die Schweiz importieren, zu übernehmen, ist sehr riskant.

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